Heimbach-Baumholder

Stilllegung verhindert
Die im Jahre 1912 eröffnete Stichstrecke ist eine eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn und dient überwiegend dem Transport militärischer Güter. Der Betrieb dieser Bahnstrecke ist Voraussetzung für die langfristige Sicherung des Truppenübungsplatzes Baumholder. Für die zunächst von der Stilllegung bedrohte Bahnstrecke wurde vom Innenministerium Rheinland Pfalz, den US-Streitkräften, der Bundeswehr, der Verbandsgemeinde Baumholder und der RP-Eisenbahn GmbH ein Lösungsmodell für den weiteren Betrieb entwickelt. In diesem Zusammenhang übernahm die RP-Eisenbahn GmbH die langfristige Betriebsführung für die Bahnstrecke.

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Zum ersten Mal seit 33 Jahren fahren mit dem Rheinland-Pfalz-Takt 2015 wieder Personenzüge auf der Strecke von Baumholder über Ruschberg nach Heimbach und weiter auf die Nahe-Strecke bis Idar-Oberstein bzw. Kaiserslautern. Die RP-Eisenbahn GmbH orientiert sich bei ihrer betriebskonzeptionellen Betrachtung an der Optimierung des Betriebsablaufes unter Zugrundelegung der gegebenen Möglichkeiten bei der Anwendung des Regelwerkes für Nichtbundeseigene Eisenbahnen.